Was versteht man unter „flirten“ bzw. Flirttechnik?

Unter Flirten fällt zum einen das, was du sagst und wie du es sagst. Aber auch dein nonverbales Verhalten (wie etwa ein Lächeln) und Berührungen gehören dazu. Mit der richtigen Flirttechnik zeigst du einer Frau, dass du Interesse an ihr hast, und zwar auf eine indirekte Art und Weise. Das ist wichtig, wie du gleich sehen wirst.

Flirten bedeutet nicht, direkt auf eine Frau zuzugehen und ihr zu sagen: „Ich finde dich geil, lass uns doch mal ‘ne Nummer schieben.“ Es ist weder angenehm für eine Frau, so direkt angequatscht zu werden, noch ist es für sie interessant.

Flirttechnik 1: Verbale Kommunikation – die richtigen Worte

Beim Stichwort „interessant sein“ befinden wir uns auch schon mitten in der Materie:  was du inhaltlich sagst, ist wichtig. Fragen wie: „Und was machst du so beruflich?“ sind stinklangweilig für eine Frau und lassen dich im Nullkommanichts in der Langweiler-Schublade verschwinden. Es schafft keinerlei Erwartung in ihr, dass noch irgendwas Spannendes von dir kommt. Es macht sie nicht neugierig auf das, was du zu sagen hast.

Was antwortest du, wenn sie dich fragt, ob ihr noch was trinken wollt? „Ja, sehr gerne …“ ? Das ist zwar höflich von dir, aber alles andere als interessant. Es ist vielmehr erwartbar, denn 98% aller Männer geben diese Antwort.  Wie wäre es stattdessen mit „Versuchst du mich etwa abzufüllen? Ich bin kein Mann für eine Nacht!“ Oder mit: „Aber maximal eine Flasche Rum jeder, ich muss morgen früh um 6 Uhr eine Herz-OP machen … “ Verstehst du, wo es hier hingeht?

Wichtig ist, dass deine Antwort locker, ungezwungen und ein bisschen unvorhersehbar ist. Gerne darf sie auch witzig sein. Sicher, die meisten von uns können nicht einfach drauf losflirten, weil sie das eben noch nie gemacht haben. Aber bestimmte Situationen wie die mit dem Drink kommen immer wieder vor: im Club, beim Date oder sogar auf dem Betriebsfest. Und auch diese Standardsituationen kann man sich eben schon mal gut vorbereiten vorbereiten. Der Rest kommt dann mit der Zeit von alleine.

Da es hier nur um einen Überblick zu den verschiedenen Flirttechniken geht, es aber noch so viel zum Flirten mit Worten zu sagen gibt, gibt es hier demnächst einen eigenen großen Artikel dazu.

Flirttechnik 2: Nonverbale Ausdrucksmöglichkeiten

Nonverbale Flirttechnik ist alles, was du mit deinem Körper machst ohne dabei etwas zu sagen. Das kann zum Beispiel sein: ein Lächeln, ein freches Grinsen, kurzes Zwinkern oder den Kopf demonstrativ schief legen … Sie weiß dann vielleicht nicht so recht, was sie damit anfangen soll, weil ihr nicht klar ist, was du denkst. Das wiederum macht dich interessant.

Aber Vorsicht! Es macht dich nur interessant, solange du dabei nicht übertreibst und wie ein Depp oder Geisteskranker wirkst! Streue ein Zwinkern nur mal hier und da ein, vielleicht zeitgleich zu einer nicht ganz ernst gemeinten Bemerkung. Und wenn, dann auch nur kurz! Grinst du sie länger als drei Sekunden oder gar euer komplettes Gespräch über debil an, wird sie im besten Fall noch Mitleid wegen deiner vermeintlichen psychischen Krankheit haben. Im Normalfall wird sie aber einfach Reißaus nehmen.

Das Bild zeigt, wie man es mimisch mit der Flirttechnik übertreiben kann.

Flirttechnik Fail: übertreib es nicht! 🙂

Flirttechnik 3: Berührungen

Bei den Berührungen braucht man im wahrsten Sinne des Wortes etwas Fingerspitzengefühl. Wenn du hier nicht aufpasst, kann eine Berührung für Frauen nicht nur unpassend erscheinen, sondern sogar als sexuelle Belästigung aufgefasst werden . Ich brauch nicht erwähnen, dass du dann gar keine Chance mehr bei ihr oder ihren Freundinnen hast. Aber wenn du die folgenden beiden Grundregeln beachtest, bist du schon mal halbwegs auf der sicheren Seite.

Regel 1: Achte auf ihre Stimmung!

Wenn die Gesamtsituation nicht passt, zum Beispiel, weil sie gerade gestresst ist, dann lass das mit den Berührungen erst mal ganz sein. Kotzt sie sich etwa gerade über ihre Chefin aus, die ihr auf der Arbeit das Leben zur Hölle macht, ist das kein guter Zeitpunkt für eine Berührung!

Regel 2: Übertreibe es nicht!

Auch für Berührungen gilt wie für die nonverbalen Ausdrücken: nur ab und zu mal und wenn, dann nur sehr kurz. Zum Beispiel kannst du sie flüchtig und ganz nebenbei mit der Rückseite deiner Hand berühren. Aber es muss natürlich und zufällig wirken! Berühre stellen wie die Außenseite ihres Arms, ihrer Schulter oder (flüchtig!) ihres Oberschenkels. Den Arm um sie zu legen ist für flirten in der Anfangsphase zu viel!

Sollte es lustiger zugehen und du denkst, dass sie es nicht für unangenehm hält, kannst du ihr aus Spaß in die Seite pieksen oder sie wie einen alten Kumpel leicht schubsen. (Bei etwas fülligeren Frauen, nimm statt der Rippen dafür lieber den Oberarm.)

Berührungen sind wichtig, denn sie zeigen, dass du keine Angst vor ihr hast und dass du sie magst. Aber wie gesagt: passe dein Verhalten der jeweiligen Situation an. Wenn du Zweifel hast, ob eine Berührung gerade angebracht ist oder nicht, lass es lieber einmal mehr sein als du ins Fettnäpfen trittst. Eine bessere Gelgenheit kommt immer.

Flirten ist die Kombination der drei Techniken aus diesem Überblick. Nur die allerwenigsten Männer beherrschen sie aus dem FF. Die gute Nachricht: mit ein klein bisschen Wissen kann man sie alle lernen.

Wie du richtig in ein Gespräch einsteigst, haben wir in diesem Artikel ausführlich erklärt!